Savijača sa jabukama – Weihnachtlicher Apfelstrudel

Es ist der erste Advent. Eine schöne Zeit beginnt: Die Vorweihnachtszeit. Alle Wohnungen und Häuser sind bereits geschmückt. Überall sieht man liebevoll arrangierte Lichter und andere Weihnachtsdekorationen. Auf dem Adventskranz brennt die erste Kerze.

An so einem Tag kann es nur gemütlich vonstatten gehen. Wem gebührt an diesem Tag die Ehre, die erste Kerze auf dem Adventskranz zu entzünden? Natürlich den Kindern! Und sofort kehrt eine wohltuende Wärme ins Haus ein. Ich finde, an dem ersten Tag der Vorweihnachtszeit darf etwas Selbstgebackenes nicht fehlen. Klar ist, dass man natürlich fast jeden Tag Plätzchen bäckt. Aber heute ist mal ein weihnachtlicher Apfelstrudel an der Reihe…

Der Strudel wird in Kroatien – angelehnt an das Deutsche – Štrudlin genannt. Oder eben auch Savijača. Bei diesem Kuchen spührt man den k.u.k.-Einfluss auf die kroatische Küche sehr deutlich. Um der Weihnachtszeit gerecht zu werden, verfeinere ich den Strudel mit Zimt und Walnüssen. So bekommt er auf jeden Fall den charakteristischen weihnachtlichen Geschmack.

Die Familie freut es. Mich auch. Die Aufregung – insbesondere bei den Kindern – steigt. Und wir starten gemütlich und entspannt in die Zeit des Jahres, die einen noch näher mit seinen Lieben zusammen rücken lässt.

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Der weihnachtliche Apfelstrudel besteht neben den Äpfeln noch aus Honig, Zimt und Walnüssen.

Für den Teig verwende ich frisch gemahlenes Weizenvollkornmehl und Wasser.

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Der Strudelteig wird genau so hergestellt, wie ich ihn für einen Burek vorbereite.

Frisch gemahlenes Vollkornmehl wird mit lauwarmem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verknetet.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche wird der Teig in gleich große Teigkugeln geteilt.

Das angegebene Rezept reicht für vier Apfelstrudelrollen.

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Die Teigkugeln in eine Schüssel mit bestem Sonnenblumenöl legen und mindestens eine Stunde – am besten über Nacht – an einem warmen Ort ruhen lassen. So wird der Teig ganz geschmeidig und lässt sich gut weiter verarbeiten.

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Für die Füllung werden die Äpfel mithilfe einer Reibe gerieben.

Die Walnüsse mit einem scharfen Messer fein hacken.

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In einer Schüssel die geriebenen Äpfel und die gehackten Walnüsse mit Honig und Zimt zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

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Den Teig mit einem Nudelholz leicht vorrollen und dann auf bemehlten Geschirrtüchern vorsichtig mit der Hand auseinander ziehen, bis der Teig fast durchsichtig ist.

Den Teig mit zerlassener Butter bestreichen. So klebt der eingerollte Teig beim Backen nicht zusammen und es entsteht eine Art Blätterteig.

Die Apfelfüllung auf eine Seite des gezogenen Teiges legen. Den überstehenden Teig über die Füllung klappen und mithilfe der Geschirrtücher den Teig einrollen.

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Die gefüllten Teigrollen auf ein eingefettetes Backblech legen.

Mit der restlichen Butter übergießen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 40 Minuten goldgelb backen.

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Sobald der Strudel fertig gebacken ist, aus dem Backofen herausnehmen und auskühlen lassen.

In einzelne Stücke schneiden, mit etwas Puderzucker bestreuen und auf Tellern anrichten, Kerzen anzünden, sich mit kuscheligen Decken einwickeln und den Start in die Vorweihnachtszeit mit seinen Liebsten in vollen Zügen genießen.

 

Zutaten für ein Backblech (4 Strudel)

500g frisch gemahlenes Mehl

300 – 400ml lauwarmes Wasser

8 feste Äpfel (ich bevorzuge die Sorte Boskop)

2 TL Zimt

200g Walnüsse

100g Honig

zerlassene Butter

Puderzucker zum Bestreuen

bestes Sonnenblumenöl